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Gürtelrose (Herpes zoster)/ Herpes-zoster-Impfstoff

Liebe Patienten!

Was ist Herpes zoster?

Aufgrund zunehmender Anfragen zur Herpes Zoster Impfung möchten wir Sie kurz informieren.

Herpes zoster oder auch unter dem Begriff Gürtelrose bezeichnet, wird durch das Varizella zoster Virus ausgelöst, das bei Erstkontakt, meist im Kindesalter, Varizellen (Windpocken) verursacht. Das Virus kann lebenslang in den Nervenzellen verbleiben und zu einem späteren Zeitpunkt als Herpes zoster (Gürtelrose) wieder auftreten.

In der Regel tritt bei einer Gürtelrose zunächst ein brennender Schmerz auf. Es bilden sich flüssigkeitsgefüllte Bläschen, die sich zu einem gürtelförmigen Ausschlag ausbreiten. Bei manchen Menschen bleiben auch nach Abheilen des Ausschlags der Schmerz an der betroffenen Körperstelle noch für mehrere Monate oder Jahre zurück.

Impfempfehlung:

Die Ständige Impfkommision (STIKO) des RKI (www.rki.de) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose mit einem Totimpfstoff zur Verhinderung von Gürtelrose und länger anhaltenden Nervenschmerzen. Der Todimpfstoff ist ab einem Alter von 50 Jahren zugelassen und wird zweimal im Abstand von mindestens 2 und maximal 6 Monaten geimpft.

  • allen Personen ab 60 Jahren
  • allen Personen ab 50 Jahren, deren Immunsystem durch Krankheit oder Behandlung geschwächt ist
  • allen Personen ab 50 mit Grunderkrankung wie Diabetes mell., rheumatoider Arthritis, chronisch entzündlicher Darmerkrankung, COPD und Asthma bronchiale

Für die oben genannten Gruppen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Impfung

Unser Praxisteam ist Ihnen bei der Ermittlung Ihres bestehenden Impfschutz jederzeit gerne behilflich und berät Sie über empfehlenswerte Impfmaßnahmen. Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit.

 

 

 

 

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